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Adelsfamilie von Bismarck

Bismarck:














Linie Krevese (Herren von Krevese):

Friedrich I. von Bismarck, gen. Permutator (1510-1589), Sohn von Henning III. von Bismarck (gest. 1528);  1562-1589 (erster) Herr auf Krevese
Heinrich IV. von Bismarck (gest. 25.12.1575), Bruder von Friedrich I. von Bismarck; 1562-1575 Mitherr auf Krevese (zus. mit seinem Bruder Friedrich I.); kinderlos;
Pantaleon II. von Bismarck (1539-1604), Sohn von Friedrich I. von Bismarck (1510-1589), Herr auf Krevese 1589-1604);
Christoph von Bismarck (1583-1655), Sohn von Pantaleon II. v. Bismarck (1539-1604), Herr auf Krevese (1604-1655), 1/2 Briest und Döbbelin;
Levin Friedrich I. von Bismarck (1623-1696), Sohn von Christoph I. v. Bismarck (1583-1655); Herr auf Krevese (1655-1696),  1/2 Briest und Döbbelin;
Christoph Georg I. von Bismarck (1667-1730), Sohn von Levin Friedrich I. von Bismarck (1623-1696), Herr auf Krevese (1696-1730),  Briest und Döbbelin;
Georg Achaz von Bismarck (1708-1765), Sohn von Christoph Georg I. von Bismarck (1667-1730), Herr auf Krevese 1730-1765;
Levin Christoph Friedrich von Bismarck (1748-1802), Sohn von Georg Achaz von Bismarck (1708-1765), Herr auf Krevese 1765-1802
Karl Achaz von Bismarck (1749-1813), Bruder von Levin Christoph von Bismarck (1748-1802), Herr auf Krevese 1802-1813; Mit seinem Tod 1813 starb die Linie Krevese im Mannesstamm aus. Krevese ging für wenige Jahre an die Linie auf Döbbelin über;
Christoph Georg Friedrich von Bismarck (1732-1818), Sohn von Hans Christoph III. von Bismarck (1704-1773), aus der Linie Döbbelin beanspruchte von 1813-1818 die Herrschaft auf Krevese, was ihm aber von einer Reihe von Verwandten, u.a. von seinem Schwiegersohn Levin Friedrich von Bismarck, streitig gemacht wurde. In seinem Testament vom 17.12.1815 setzte Christoph Georg Friedrich von Bismarck seinen Enkel Wilhelm von Bismarck hinsichtlich Krevese zu seinem Erben ein und, wenn dieser ihn nicht überleben sollte, den Friedrich von Bismarck auf Döbbelin. Der Testator veränderte das Testament allerdings am 29.05.1817 dahingehend, dass Wilhelmine Charlotte Henriette von Bismarck (1776-1830), die Tochter von Christoph Georg Friedrich von Bismarck (1732-1818), zur Erbin von Krevese benannt wurde. Wilhelmine Charlotte Henriette von Bismarck verkaufte Krevese am 26.06.1818 an die dem Gute verpflichteten Bauern für 140.000 Taler. Die neuen Besitzer konnten das Gut gemeinschaftlich nicht halten und verkauften es bereits 1819 an den Landrat Alexander von Jagow (gest. 1864), der das Herrenhaus durch Anbau von zwei Seitenflügeln in eine Dreiflügelanlage mit Ehrenhof umbaute. 1860 wurde das Gut von der Familie Brückner aus Calbe/Saale erworben. Es blieb bis 1945 in ihrem Besitz.


                                                                                                                                                              




















Linie Briest (Herren auf Briest)


  1.
Christoph von Bismarck (Christoph I. von Bismarck; 1583-1655), Sohn von Pantaleon II. von Bismarck (1539-1604),
      Herr auf Krevese, 1/2 Briest und Döbbelin 1604-1655. Christoph von Bismarck erbaute 1624 das Herrenhaus zu
      Briest (den sog. großen Hof zu Briest) auf den Grundmauern der alten Wasserburg).
      Die zweite Hälfte von Briest gehörte seit 1604
Valentin von Bismarck (1580-1620) aus der Schönhauser Linie der Familie.

  2.
Levin Friedrich I. von Bismarck (1623-1696), Sohn von Christoph Georg I. von Bismarck, erbte 1655 1/2 Briest (den großen Hof
      zu Briest) sowie Krevese und Döbbelin.
      Den Schönhauser Anteil von Briest teilten sich die Brüder
August I. von Bismarck (1611-1670) und Valentin Busso von Bismarck
      (1613-1679), danach Ludolf IX. von Bismarck (1655-1691) sowie Ludolf VIII. von Bismarck (1654-1723) 

  3.
Christoph Georg I. von Bismarck (1667-1730), Sohn von  Levin Friedrich I. von Bismarck (1623-1696), Herr auf 1/2 Briest,
      1696 bis 1715 zusammen mit seinem Bruder
Andreas Achaz von Bismarck (1669-1715), danach alleiniger Besitzer des
      großen Hofs zu Briest und nach dem Verkauf des Schönhauser Anteils von Briest durch
Georg Friedrich IV. von Bismarck
      (1697-1767) im Jahre 1730 an die Kreveser Linie alleiniger Besitzer von ganz Briest.
      Bis zum Verkauf des Schönhauser Anteils von Briest war dieser im Besitz von
Ludolf VIII. von Bismarck (1654-1723) bzw. 
     
Georg Friedrich IV. von Bismarck (1697-1767), den Sohn von August II. von Bismarck.

  4.
Levin Friedrich II. von Bismarck (1703-1774), Sohn von Christoph Georg I. von Bismarck (1667-1730), Erbherr auf Briest
      1730-1774)
 
  5.
Georg Wilhelm I. von Bismarck (1741-1808), Sohn von Levin Friedrich II. von Bismarck (1703-1774), Herr auf Briest
      1774-1808)

  6.
Levin Friedrich Christoph August von Bismarck (1771-1847), Sohn von Georg Wilhelm I. von Bismarck (1741-1808), 
      Herr auf Briest und Welle 1808.1847

  7.
Wilhelm August Albert Ludwig von Bismarck (1803-1877), Sohn von Levin Friedrich Christoph August von Bismarck (1771-1847),
      Herr auf Briest und Welle 1847-1877

  8.
Ludolf August von Bismarck (1834-1924), Sohn von Wilhelm August Albert Ludwig von Bismarck (1803-1877),
      Herr auf Briest und Welle 1877-1924)

  9.
Wilhelm von Bismarck (Ludolf August Wilhelm von Bismarck; 1867-1935), Sohn von Ludolf August von Bismarck (1834-1924),
      Fiedeikommissher auf Briest 1924-1935

10.
Ulrich von Bismarck (Ludolf Friedrich Edo Kuno Ulrich v. Bismarck; 1904-1943), Sohn von Wilhelm von Bismarck (1867-1935),
      Herr auf Briest 1935-1943

11. Albertine-Luise von Engelbrechten-Ilow, Ehefrau von  Ulrich von Bismarck, war von 1943-1945 (Enteignung) Besitzerin des 
      Rittergutes Briest. 

12. Friedrich von Bismarck (1938-2001), Sohn von Ulrich von Bismarck, kaufte 1997 Briest zurück, seit 2001 ist das Gut Briest im Besitz seiner Ehefrau
      Maren von Bismarck, geb. Patutschnick.
























 

Angehörige des Adelshauses

Adelsgeschlechter
 
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